25 Jahre Marburger Produktionsschule – ein Ort voller Ideen, Perspektiven und Stimmen
Mit einem stimmungsvollen Adventsmarkt hat die Marburger Produktionsschule (MPS) ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. Jugendliche, Eltern, Mitarbeitende, PartnerInnen und FreundInnen der MPS kamen in der Werkstatt „Am Krekel“ zusammen, tauschten sich aus und blickten gemeinsam auf ein Vierteljahrhundert engagierter Arbeit zurück.
Was die MPS besonders macht, wurde an diesem Abend spürbar: praktisches Lernen, persönliche Begleitung und echte Beziehungen. „Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich entfalten und Selbstwirksamkeit erleben können“, betonte die Geschäftsführung von Arbeit und Bildung e.V. Kordula Weber. Genau das bietet die MPS – Tag für Tag.
In den Werkstätten entstehen nicht nur handgefertigte Produkte aus Holz und Metall, sondern auch neue Perspektiven. Als „grüne Produktionsschule“ arbeitet die MPS zudem eng mit NABU und BUND zusammen und verbindet Handwerk mit Nachhaltigkeit.
Ein emotionales Highlight des Abends setzte ein 18-jähriger Teilnehmer mit seinem selbst produzierten Rapp-Song „Kein Platz“. In eindrucksvollen Worten sprach er über Einsamkeit, Gewalt und das Anderssein – und gab damit vielen Jugendlichen eine Stimme.
Auch die langjährigen Partner*innen waren sich einig: Die MPS ist ein unverzichtbarer Ort der Jugendberufshilfe. Hier sammeln junge Menschen praktische Erfahrungen, gewinnen Selbstvertrauen und finden Unterstützung.
Die Marburger Produktionsschule zeigt seit 25 Jahren: Jeder junge Mensch hat Potenzial. Manchmal braucht es nur den richtigen Ort, um es zu entfalten.