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Ein Gruppenfoto von Kordula Weber (Geschäftsleitung), Carmen Engelbrecht (Abteilungsleitung) und zwei Jugendlichen aus der Marburger Produktionsschule

Elias und Mario stehen beispielhaft für viele junge Menschen, die die Schule ohne Abschluss verlassen haben und dennoch berufliche Perspektiven entwickeln wollen. Beide wollen ihren Bildungsweg neu auszurichten.

Elias ist Teilnehmer der Marburger Produktionsschule (MPS). Dort arbeitet er in der Werkstatt mit Holz und Metall, absolviert Betriebspraktika und wird sozialpädagogisch begleitet. Schritt für Schritt gewinnt er Orientierung für seinen weiteren Berufsweg und kann sich gleichzeitig auf einen Schulabschluss oder den Einstieg in eine Ausbildung vorbereiten.

Auch Mario besucht die Produktionsschule. Nachdem sein schulischer Weg lange von Enttäuschungen geprägt war, erhält er hier individuelle Unterstützung, die ihm Mut macht. Gemeinsam wird geprüft, welches Ziel realistisch und sinnvoll ist – der Hauptschulabschluss oder eine praxisorientierte Fachpraktiker-Ausbildung.

Kordula Weber, Geschäftsleiterin von Arbeit und Bildung e.V., betont, dass fehlende Schulabschlüsse meist Ausdruck ungleicher Startbedingungen sind. Nicht alle jungen Menschen hätten dieselben Chancen erhalten. Aufgabe von Bildungseinrichtungen sei es daher, diese Ungleichheit durch individuelle Förderung auszugleichen. Gleichzeitig sei es Aufgabe der Gesellschaft, sich für Chancengleichheit einzusetzen. 

Abteilungsleiterin Carmen Engelbrecht beschreibt die Arbeit mit den Jugendlichen als wohlwollenden Unterstützung. Ziel sei es, junge Menschen zu ermutigen, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln und einen realistischen Weg in Ausbildung und Arbeit zu finden.