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Beginn des Hauptinhalts
Ein Anleiter zeigt einem Jugendlichen den Umgang mit Werkzeug
Begleiteter Übergang von der Schule in den Beruf für junge Menschen mit Unterstützungsbedarf
Orte
Marburg
Zeiten
das Projekt ist beendet

Projektinhalt

Der Fachdienst Betrieb inklusiv richtete sich von 01.01.2024 - 31.12.2025 an junge Menschen mit Unterstützungsbedarf beim Übergang von der Schule in das Berufsleben. Ziel des Projekts war es, gemeinsam mit den Jugendlichen realistische berufliche Perspektiven zu entwickeln und sie individuell auf dem Weg in Ausbildung, Arbeit oder weiterführende berufsvorbereitende Angebote zu begleiten.

Zielgruppe waren junge Menschen mit Förderbedarf in den Bereichen Lernen bzw. geistige Entwicklung, sozial-emotionale Entwicklung sowie bei psychischen Beeinträchtigungen. Die Begleitung begann idealerweise bereits während der Schulzeit, häufig schon ab dem 8. Schuljahr, und wurde bei Bedarf über das Schulende hinaus fortgeführt, bis eine passende Anschlussperspektive gefunden war.
Inhalte und Arbeitsweise

Im Mittelpunkt der Projektarbeit stand eine individuelle Beratung und Begleitung, die sich an den persönlichen Voraussetzungen, Interessen und Stärken der Jugendlichen orientierte. Gemeinsam wurden berufliche Wünsche geklärt und realistische Perspektiven entwickelt. Die Unterstützung umfasste unter anderem:

  • Feststellung des individuellen Unterstützungsbedarfs
  • Erarbeitung persönlicher Interessen, Stärken und Kompetenzen
  • Gemeinsame Förder- und Zukunftsplanung mit Schulen, Eltern und weiteren Beteiligten
  • Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Praktikumsplätzen
  • Begleitung im Bewerbungsprozess
  • Unterstützung während der Praktika, inklusive Assistenz und anlassbezogener Begleitung
  • Beratung und Unterstützung von Familien und Sorgeberechtigten

Der Fachdienst Betrieb inklusiv verstand sich als Schnittstelle zwischen jungen Menschen, Schulen, Betrieben und weiteren Akteuren. Durch enge Kooperationen mit Schulen im Landkreis Marburg-Biedenkopf sowie mit Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes und Inklusionsbetrieben wurden praxisnahe Erprobungen ermöglicht und betriebliche Inklusion konkret umgesetzt.

 

Ergebnisse der Projektarbeit ⤸

Während der gesamten Projektlaufzeit wurden insgesamt 20 junge Menschen im Rahmen des Projekts begleitet. Die Mehrheit der Teilnehmenden befand sich zu Beginn der Beratung noch in der Schule, überwiegend im 9. oder 10. Schulbesuchsjahr. Ziel der frühen Begleitung war es, berufliche Perspektiven rechtzeitig zu entwickeln und schrittweise umzusetzen.

Ein zentrales Ergebnis der Projektarbeit war die Verknüpfung von beruflicher Orientierung und praktischer Erprobung. Viele Teilnehmende strebten eine Fachpraktiker- bzw. Reha-Ausbildung an. Zur realistischen Einschätzung der Ausbildungseignung wurden Praktika in unterschiedlichen Berufsfeldern durchgeführt. Der Fachdienst arbeitete dabei unter anderem mit Betrieben aus den Bereichen Gastronomie, Grünpflege, Fahrzeugaufbereitung, Wäscherei sowie Garten- und Landschaftsbau zusammen. Die Rückmeldungen der Ausbilder:innen flossen direkt in die weitere Beratung und Perspektivplanung ein. 

m Verlauf der Projektlaufzeit konnten so zum Beispiel ein junger Mann in eine Ausbildung sowie eine junge Frau in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelt werden. Weitere Teilnehmende befanden sich zum Projektende noch in der schulischen Phase, sodass eine Vermittlung im Rahmen der Projektteilnahme nicht möglich war.

Zielgruppen

Für Schulabgängerinnen

  • die ein Übergangsmanagement zur Anbahnung möglicher Ausbildungen benötigen
  • die für betriebliche Eingliederung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt infrage kämen, hierfür aber eine individuelle Förderung benötigen
  • die trotz Arbeitsmarktfähigkeit noch keine passende Stelle im Anschluss an die Schule gefunden haben.

Teilnahmevoraussetzungen

  • Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit

Förderung

Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales
Logo Agentur für Arbeit Marburg

Der Fachdienst Betrieb inklusiv wurde durch den Europäischer Sozialfonds Plus (ESF+) sowie aus Mitteln des Land Hessen gefördert. Die finanzielle Unterstützung ermöglichte eine kontinuierliche, individuelle und praxisnahe Begleitung junger Menschen mit Unterstützungsbedarf beim Übergang von der Schule in das Berufsleben.

Kontakt

Andrea Weide
Telefon: 06421-6851329
weide@arbeit-und-bildung.de

Julia Hannappel
Telefon: 06421-6851320
hannappel@arbeit-und-bildung.de

Wo?

Arbeit und Bildung e.V., Integrationsfachdienst,
Biegenstr. 44, 35037 Marburg

Kosten

Keine

Kontaktformular

Bei Fragen zum Projekt nutzen Sie einfach das folgende Kontaktformular. Ihre Anfrage wird direkt an die zuständige Ansprechperson weitergeleitet.

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