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Eine Gruppe Menschen steht vor beschrifteten Karten.

Im Rahmen einer gemütlichen Runde mit dem 16. Jahrgang der Erzieherumschulung fragten wir Teilnehmer*Innen, wie Sie zu der Aussage stehen: „Der Sozialstaat trägt mich". 

 

Die Antworten kamen schnell und wurden durch persönliche Erlebnisse ausgemalt: Kindergeld, Ausbildungsförderung, Kinderbetreuungsunterstützung, Arbeitslosenversicherung, Beratungen u.v.m. Diese Leistungen, so die Teilnehmenden, gaben Halt in kritischen Zeiten und ermöglichten Neuanfänge und damit verbunden auch ein Gefühl von „getragen sein“. Es wurde schnell klar: ein tragfähiger Sozialstaat ermöglicht es den Menschen, sich zu entwickeln und neue Kompetenzen zu erlernen. 

 

Das zeigt sich konkret auch in der Erzieherumschulung. Menschen mit Familienverpflichtungen bekommen eine echte Chance, sich beruflich neu zu orientieren. Wer selbst getragen wurde, trägt auch gerne andere. Die Gruppe möchte als künftige Erzieher*innen diese Unterstützung weitergeben. Der Sozialstaat ist also nicht nur ein Netzwerk von Leistungen. Er ist auch Teil des Fundaments einer solidarischen Gemeinschaft. Arbeit und Bildung e.V. trägt seit 40 Jahren einen großen Teil dazu bei.